Programm
Oktober 2026
Hier gibt es den Kinogong und mit einem Klick auf das Plakat auch noch den Filmtrailer auf YouTube.
Deutschland 2025 / Regie: Christian Petzold / Darsteller: Paula Beer, Barbara Auer, Mathias Brandt / Länge: 86 Min. (FSK 12)
Laura studiert Klavier in Berlin, muss einfach mal raus aus der Betonhölle und macht mit ihrem Freund einen Ausflug. Beide werden in einen schweren Autounfall verwickelt. Er stirbt, aber Laura überlebt entgegen jeder Wahrscheinlichkeit völlig unverletzt. In den Nachwehen des schrecklichen Unfalls wird Laura erst mal von Betty aufgenommen, die den katastrophalen Crash beobachtet hat. Dort, bei Betty und ihrer Familie, findet sie schnell Halt und emotionale Zuflucht. Doch während Laura glaubt, langsam heilen zu können, bemerkt sie, dass sich auch Bettys Familie ihren inneren Dämonen stellen muss…
November 2026
Frankreich 2025 / Regie: Fancois Ozon / Darst.: Benjamin Voisin, Rebecca Marder, Pierre Lottin / Länge: 120 Min. (FSK 12)
Der Film erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der nach dem Tod seiner Mutter keine emotionale Reaktion zeigt. Die Geschichte führt das Publikum in die französische Provinz, wo die Ankunft eines Unbekannten die fragile Ruhe einer Gemeinschaft erschüttert.
Deutschland 2026 / Regie: Lars Jessen / Darsteller: Charly Hübner, Lina Beckmann / Länge: 95 Min. (FSK 6)
Mitten im Leben fasst Paul den Entschluss, von Rostock aus nach Syrakus auf Sizilien zu reisen. Angetrieben von dem Wunsch, den Spuren des Dichters Johann Gottlieb Seume zu folgen, entwickelt sich die Idee zu einem persönlichen Ziel. Doch Paul lebt in der DDR und damit hinter einer streng bewachten Grenze, die legale Ausreisen nahezu unmöglich macht. Der Plan lässt sich auf offiziellem Weg nicht verwirklichen. Um sein Vorhaben dennoch umzusetzen, beginnt er, eine Flucht vorzubereiten, die ihn seinem Ziel näher bringen soll.
VIVALDI UND ICH
Sonntag, 15.11., Sellin, Cliff-Hotel, 20:00 Uhr
Italien, Frankreich 2026 / Regie: Damiano Michieletto / Darsteller: Tecla Insolia, Michele Riondino / Länge: 110 Min. (FSK 12)
Das Ospedale della Pietà in Venedig ist ein Waisenheim für Mädchen, in dem Musikvermittlung an oberster Stelle steht. Das Mädchenorchester der Einrichtung genießt einen weltweit exzellenten Ruf. Im 18. Jahrhundert lernt Cecilia dort die Kunst des Violinespielens. Das Talent der Mädchen und somit auch Cecilias wird unter anderem dazu genutzt, mit Konzerten für gut betuchte Menschen Geld für das Ospedale della Pietà einzusammeln. Ein System, das mehr am Selbsterhalt des Heims als am Leben der Mädchen interessiert ist. Für Cecilia ändert sich das, als Antonio Vivaldi neuer Leiter des Orchesters wird. Er will ihr eine Zukunft außerhalb des Heims eröffnen.
Kanada, USA 2025 / Regie: Daniel Roher / Darsteller: Leo Woodall, Dustin Hoffman / Länge: 110 Min. (FSK 12)
Niki White ist ein junger und außergewöhnlich begabter Klavierstimmer, der in New York City lebt. Mit einer nachhaltigen musikalischen Karriere ist es bei Niki jedoch nichts geworden, doch sein enorm sensibles und feinsinniges Gehör macht ihn zu einem begehrten Mann – nicht nur in der Musik, sondern auch in der Unterwelt. Denn Niki kann nicht nur gut mit Tönen, sondern auch mit Safes; genau genommen mit dem Klacken des Schlosses im Safe, wenn man am Zahlenrad dreht. Während er so immer wieder zwischen legaler Arbeit und gefährlichen Aufträgen hin- und hergerissen ist, verliebt er sich auch noch in eine junge Studentin.
INGEBORG BACHMANN - JEMAND, DER EINMAL ICH WAR
Freitag, 27.11., Sassnitz, Grundtvighaus, 20:00 Uhr
Sonntag, 29.11., Sellin, Cliff-Hotel, 20:00 Uhr
Deutschland, Österreich 2026 / Regie: Regina Schilling / Darsteller: Sandra Hüller / Länge: 95 Min. (FSK 6)
Regina Schilling inszeniert zusammen mit Sandra Hüller in der Rolle von Ingeborg Bachmann ein Dokudrama, das sich entlang eines Tages im Leben der Schriftstellerin entfaltet. Bearbeitet wird die Kindheit Bachmanns, die 1926 in Österreich geboren wurde und damit auch während des Zweiten Weltkriegs aufwuchs; aber auch ihr Beitritt zur legendären Gruppe 47 und den Männern in ihrem Leben: Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch.
EINTRITT: 7,- €
Rechtzeitiges Erscheinen sichert die guten Plätze.
Wir sind bereits eine Stunde vor der Filmvorführung für euch da – aber wir reservieren nicht.
Danke
Wir danken dem Projekt „Dorfkino einfach machbar“ , hinter dem als Träger der Filmclub Güstrow e. V. steht, für die jahrelange gute Zusammenarbeit bei der Filmauswahl und -bestellung.
Ein Dankeschön an unsere Sponsoren!
Leider schon vorbei
„Kino ist nicht die Abbildung der Realität, es ist die Anordnung von Träumen.“
— Jean-Luc Godard
