Das Programm im

August 2026

Hier gibt es den Kinogong und mit einem Klick auf das Plakat auch noch den Filmtrailer auf YouTube.

SILENT FRIEND

Donnerstag, 27.08., LebensGut Frankenthal, 20:00 Uhr
Freitag, 28.08., Sassnitz, Grundtvighaus, 20:00 Uhr

Frankreich, Ungarn, Deutschland 2025 / Regie: Ildikó Enyedi / Darsteller: Tony Leung, Luna Wedler, Enzo Brumm, Martin Wuttke, Marlene Burow / Länge: 140 Min. (FSK 6)

Der ungarischen Regisseurin Ildikó Enyedi ist ein zauberhafter Film gelungen. Mehr als zwei Stunden lang entführt sie die Zuschauer in eine Welt voller Reize und Stimmungen – auf wissenschaftlicher, visueller und akustischer Ebene und immer nah dran an den persönlichen Geschichten Einzelner. „Silent Friend“ ist ein leiser Film und doch auch ein Film voller Geräusche. Der Wind in den Baumkronen oder der Atem eines Menschen durchziehen den Streifen wie ein konstanter Flüsterstrom. Dazu gibt es immer wieder abstrakte Bilder aus dem Inneren von Blättern und Gehirnen, Visualisierungen von Nervenströmen, chemische und elektrische Signale als farbige Ströme und flirrende Lichter.

Das Programm im

September 2026

MARTY SUPREME

Freitag, 04.09., Sassnitz, Grundtvighaus, 20:00 Uhr

USA 2025 / Regie: Josh Safdie / Darsteller: Tomethee Chalamet, Gwyneth Paltrow / Länge: 150 Min. (FSK 12)

Marty hat kein Geld, aber endloses Selbstvertrauen und den großen Traum vom Durchbruch als Tischtennis-Weltmeister. Für Ruhm und Erfolg riskiert er alles, doch bald ist halb New York hinter ihm her: sein Chef, seine Affären, seine Kontrahenten. Und je höher Marty greift, desto länger wird die Liste derer, die ihn fallen sehen wollen.

SEHNSUCHT IN SANGERHAUSEN

Freitag, 11.09., Sassnitz, Grundtvighaus, 20:00 Uhr

Deutschland 2025 / Regie und Drehbuch: Julian Radlmaier / Darsteller: Clara Schwinning, Maral Keshavarz /
Länge: 90 Min. (FSK 6)

Im ostdeutschen Sangerhausen kreuzen sich die Wege einer Niedriglohnarbeiterin und einer aus dem Iran geflüchteten Influencerin. Beide suchen nach einem Ausweg aus ihren beengten Leben und schließen sich einer Geisterjagd im Gebirge an. Eine leicht verschrobene Komödie, die mit zahlreichen Symbolen und der Figur einer Magd, die im 18. Jahrhundert dem Dichter Novalis dient, die Zeit der Romantik mit der Gegenwart verbindet. Mit Bildtableaus und bühnenhaften Arrangements erzählt der Film von Klassenverhältnissen und der Suche nach einem besseren Leben…

WIE GEHT NATUR

Anschließend: Gesprächsrunden
Freitag, 18.09., Sassnitz, Grundtvighaus, 20:00 Uhr

Deutschland 2025 / Regie: Jakob Friedrich / Darsteller: Prof. Dr. Michael Succow, Prof. Dr. Hannes Knapp und
viele andere / Sprecher: Christoph Letkowski / Länge: 60 Min.

Kann ein Mensch die Natur schützen und die Welt verändern? Der Dokumentarfilm erzählt die Lebensgeschichte des Brandenburger Biologen Prof. Dr. Michael Succow, der genau das geschafft hat. Schon als Kind fällt er in der DDR als Vogelkundler auf, später entwickelt er als Moorexperte das größte Naturschutzprogramm Deutschlands: Fünf Nationalparks, sechs Biosphärenreservate und drei Naturparks entstehen 1990 auf 4,5 % der Landesfläche der DDR. Eine deutsch-deutsche Naturschutzrevolution. Nach der Wende setzt Succow sein Engagement international fort und wird 1997 mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Der Film macht Mut, sich für Ideale und den Schutz der Natur einzusetzen.

NOUVELLE VAGUE

Donnerstag, 24.09., LebensGut Frankenthal, 20:00 Uhr
Freitag, 25.09., Sassnitz, Grundtvighaus, 20:00 Uhr

Frankreich 2025 / Regie: Richard Linklater / Darsteller: Zoey Deutch, Aubry Dullin, Guillaume Marbeck / Länge:
105 Min. (FSK 12)

Ende der 1950er Jahre herrscht im französischen Kino Aufbruchstimmung. Als Teil der „Nouvelle Vague“ drehen zahlreiche junge Regisseure ihre ersten Arbeiten. Auch der Filmkritiker Jean-Luc Godard kann einen Produzenten sowie das Hollywood-Starlet Jean Seberg für sein Projekt um einen flüchtenden Dieb gewinnen. Die Dreharbeiten verlaufen jedoch höchst unorthodox. Eine mit großer Sorgfalt umgesetzte Komödie über die Entstehung von Godards bahnbrechendem Debüt „Außer Atem“, in der durch ein verblüffendes Casting, Schwarz-weiß-Ästhetik und handwerkliche Perfektion die damalige Zeit wiedererweckt wird. Der Film lotet die berühmten Figuren nicht sehr tief aus, reißt in seiner Bewunderung für die „Nouvelle Vague“ aber mit und feiert künstlerische Freiheit als Voraussetzung für innovatives Kino.

EINTRITT: 7,- €

Rechtzeitiges Erscheinen sichert die guten Plätze.

Wir sind bereits eine Stunde vor der Filmvorführung für euch da – aber wir reservieren nicht.

Danke

Wir danken dem Projekt „Dorfkino einfach machbar“ , hinter dem als Träger der Filmclub Güstrow e. V. steht, für die jahrelange gute Zusammenarbeit bei der Filmauswahl und -bestellung.

Ein Dankeschön an unsere Sponsoren!

sponsoren

Leider schon vorbei

„Wenn du eine Geschichte erzählen willst, die dein Herz brennen lässt, dann erzähl sie.
Wenn du nur eine Geschichte erzählen willst, um einen Film zu machen, dann mach es nicht.“

– Guillermo del Toro

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